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Seite 1 von 2 E-Bike Boom: Jeder 10. Radfahrer hat sehr großes Interesse an Elektro-Fahrrädern 24.7.2010 Interesse nimmt österreichweit stark zu - im Burgenland und Vorarlberg ist Interesse am größten - VCÖ fordert Radwegoffensive entlang von Freilandstraßen
Wien - Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher können sich vorstellen, ein Elektrofahrrad zu kaufen. Eine VCÖ-Radfahrumfrage zeigt, dass im Vergleich zum Vorjahr das Interesse an E-Bikes massiv gestiegen ist. Das größte Interesse gibt es im Burgenland und in Vorarlberg. Das Interesse an Elektrofahrrädern ist in Österreich ungebremst. "Mehr als 20.000 Elektrofahrräder werden heuer in Österreich verkauft werden, das ist im Vergleich zum Vorjahr fast eine Verdoppelung. Vor allem ältere Menschen entscheiden sich immer öfters für ein E-Bike", stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest. Für das Jahr 2011 erwartet der VCÖ einen Anstieg der Verkaufszahlen auf 30.000 bis 40.000 Stück. Wie sehr Elektrofahrräder einen Boom erleben, zeigt auch das Ergebnis der diesjährigen VCÖ-Radfahrumfrage, bei der bundesweit rund 2.000 Radfahrerinnen und Radfahrer befragt wurden: Für jeden zehnten Radfahrer ist ein Elektrofahrrad sehr interessant. Im Jahr 2009 waren nur sechs Prozent am Kauf von Elektrofahrrädern sehr interessiert. Der VCÖ betont, dass in Österreich 24 Prozent der Bevölkerung über 15 Jahre täglich bzw. mehrmals die Woche mit dem Fahrrad fahren. Der VCÖ weist darauf hin, dass das Interesse je Bundesland sehr unterschiedlich ist. Im Burgenland und Vorarlberg kommen E-Bikes am besten an, 21 Prozent der Befragten überlegen den Kauf eines Elektrofahrrades. In der Steiermark sind es nur sechs Prozent, in Salzburg sieben Prozent. "Elektrofahrräder sind vor allem für drei Käufersegmente sehr interessant: Für ältere Menschen, für Business-Leute, die einen Termin schnell und ohne Schweißperlen erreichen möchten und für alle jene, die am Land wohnen und kurze Arbeitswege haben. Auch als Zubringer zum Öffentlichen Verkehr eignen sich Elektrofahrräder sehr gut", so VCÖ-Experte Blum. Der VCÖ weist darauf hin, dass in weiten Teilen Österreichs erst die Voraussetzungen für den optimalen Einsatz von Elektrofahrrädern geschaffen werden müssen. Am Land gibt es außerhalb Vorarlbergs einen eklatanten Mangel an Radwegen entlang von Freilandstraßen. Und an den Haltestellen und Bahnhöfen braucht es mehr versperrbare Fahrradboxen. Der VCÖ fordert eine Radwegoffensive entlang von Freilandstraßen. "Neben den Nutzen für die Bevölkerung ohne Auto sicher und kostengünstiger mit dem E-Bike zur Arbeit kommen zu können und der damit verbundenen Verringerung der Treibhausgas-Emissionen, werden mit einer Radwegoffensive in den Regionen viele Arbeitsplätze geschaffen", betont VCÖ-Experte Blum. VCÖ-Umfrage: Interesse der Österreicher an E-Bikes steigt Ist ein Elektrofahrrad für Sie persönlich von Interesse? (in Klammer die Ergebnisse von VCÖ-Radfahrumfrage 2009) Ja, sicher: 10 Prozent (6 Prozent) Ja, vielleicht: 19 Prozent (17 Prozent) Nein, eher nicht: 35 Prozent (35 Prozent) Nein, sicher nicht: 36 Prozent (41 Prozent) Quelle: VCÖ 2010 VCÖ-Umfrage: Burgenländer haben größtes Interesse an E-Bikes Anteil der Befragten, die sehr großes Interesse an Kauf von Elektro-Fahrrädern haben: (in Klammer die Ergebnisse von VCÖ-Radfahrumfrage 2009) Burgenland: 21 Prozent (4 Prozent) Vorarlberg: 21 Prozent (11 Prozent) Kärnten: 18 Prozent (10 Prozent) Tirol: 16 Prozent (7 Prozent) Oberösterreich: 13 Prozent (8 Prozent) Niederösterreich: 9 Prozent (5 Prozent) Wien: 8 Prozent (5 Prozent) Salzburg: 7 Prozent (2 Prozent) Steiermark: 6 Prozent (6 Prozent) Quelle: VCÖ 2010 Quelle Oekonews.at :: Landpflanzen nutzen jährlich 15 Prozent des gesamten Kohlendioxids in der Atmosphäre Ökosysteme der Landoberfläche nehmen jedes Jahr etwa 123 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in Form von Kohlendioxid (ca. 450 Milliarden Tonnen CO2) aus der Atmosphäre auf. Anhand von weltweiten Messungen und datenbasierten Modellrechnungen hat ein internationales Forscherteam um Christian Beer vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena nun erstmals beobachtungsbasiert die Größe dieses umfangreichsten Austauschprozesses von Kohlenstoff zwischen Atmosphäre und Landoberfläche ermittelt und die Einflüsse des Klimas darauf bestimmt. Die Forscher verglichen ihr Ergebnis darüber hinaus mit den Berechungen verschiedener räumlich aufgelöster Vegetationsmodelle, darunter das führende Modell LPJmL des PIK. Tropische Ökosysteme wie Regenwälder und Savannen setzen fast zwei Drittel des CO2 um, berichten sie nun in einem Artikel des Journals „Science“, der am heutigen Montag auf der Website „Science Express“ erschienen ist. „Die Ergebnisse bestätigen den großen Einfluss, den Niederschlag auf den globalen Kohlenstoffkreislauf hat: Er bestimmt auf zwei Fünfteln des gesamten bewachsenen Landes, wie viel CO2 die Vegetation aufnimmt“, sagt Alberte Bondeau vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die Computersimulationen der globalen Vegetation zur Studie beigetragen hat. Die globale Erwärmung werde die zeitlichen und räumlichen Muster des Niederschlags merklich verändern. „Und das könnte sich wiederum sehr stark auf die Produktivität der Land-Ökosysteme auswirken“, sagt Bondeau. Um zu bestimmen, wie viel CO2 verschiedene Ökosysteme aus der Atmosphäre aufnehmen, nutzten die Forscher Informationen aus einem globalen Netzwerk von mehr als 250 Messstationen, die fortlaufend Daten liefern. Mit den Daten wurden Computermodelle gefüttert, um die so genannte Bruttoprimärproduktion zu berechnen, die weltweit von der Vegetation der Ladoberfläche aufgenommene CO2-Menge. Dieser Wert von jährlich etwa 450 Milliarden Tonnen bezeichnet die gesamte Menge des Gases CO2, das durch Photosynthese auf Land zu Biomasse umgesetzt wird. Er hängt stark von den Umweltbedingungen ab, vor allem den klimatischen Bedingungen und den Eigenschaften der Vegetation. Das CO2, das der Atmosphäre auf diese Weise entzogen wird, kehrt unterschiedlich schnell wieder dorthin zurück. Einen großen Teil setzen die Pflanzen schnell durch ihren Stoffwechsel wieder frei. Ein weiterer Teil des gebundenen CO2 fließt langsamer zurück, wenn Laub oder Holz im Boden zersetzt werden oder in Feuern verbrennen. Diese Verzögerungen im Rückfluss von Kohlenstoff in die Atmosphäre sind wichtig für die Geschwindigkeit, mit welcher der Klimawandel aufgrund menschlicher Emissionen des Treibhausgases voranschreitet. Obwohl die globale CO2-Aufnahme durch die Landvegetation prägend für den Kohlenstoffkreislauf der Erde ist, konnte ihr Wert erst in der nun veröffentlichten Studie zuverlässig eingegrenzt werden. Die Ergebnisse bestätigen den großen Beitrag der tropischen Vegetation zum Gesamtumsatz und sie belegen den engen Zusammenhang von CO2-Aufnahme und Niederschlag in weiten Teilen der Erde. Das Forscherteam hat das Ergebnis der beobachtungsbasierten Berechnung zudem mit Projektionen von Computermodellen der globalen Ökosysteme verglichen. Mit diesen Modellen wird auch die künftige Bilanz des Kohlenstoffaustauschs zwischen Land und Atmosphäre bei fortschreitendem Klimawandel berechnet. In der Studie wurden zwei am PIK entwickelte Versionen eines solchen Modells verwendet: eine für die globale potentielle natürliche Vegetation (LPJ) und eine, die die weltweite landwirtschaftliche Landnutzung mit berücksichtigt. Der Vergleich zeigt, dass die derzeit verfügbaren Modelle in der Lage sind, Unterschiede in der Kohlenstoffaufnahme in verschiedenen geographischen Breiten darzustellen. Sie weichen jedoch bezüglich der Größe und bei regionalen Details noch deutlich voneinander ab. Zudem wird der Einfluss des Niederschlags auf die CO2-Aufnahme generell überschätzt. Wahrscheinlich mindern bislang nicht berücksichtigte Mechanismen wie etwa biologische Anpassung den Einfluss des Klimas auf die Vegetation. Das PIK-Modell LPJmL, das Auswirkungen der Landwirtschaft, speziell auch der Bewässerung, mitberücksichtigt, zeigt jedoch zutreffend einen reduzierten Einfluss des Niederschlags auf die Kohlenstoffaufnahme, obwohl er ein wichtiger Klimaeinfluss bleibt. Die genauen Details der beteiligten Faktoren sind ein Thema für künftige Forschungen. Quelle: Sonnenseite.com :: Qualität der Photovoltaik-Module gleicht sich weltweit auf hohem Niveau an + 20.04.2010 + Gute Nachrichten für die Solarbranche: Die Qualität der Produkte und der Produktion innerhalb der Branche gleicht sich auf hohem Niveau zunehmend an. Das haben die Fachleute von TÜV Rheinland anhand der Prüfung von Solarmodulen in den vergangenen zwei Jahren festgestellt. Für Verbraucher und Investoren bringt das mehr Sicherheit. „Wir stellen weltweit einen Klimawandel in der Solarbranche fest. Die Branche konsolidiert sich in hoher Geschwindigkeit, ohne dabei an Innovationstempo zu verlieren", fasst der Vorstandsvorsitzende von TÜV Rheinland Friedrich Hecker die Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Es sei absehbar, dass nur Hersteller dauerhaft am Markt bestehen, die gleich bleibende Qualität auch in der Massenfertigung gewährleisten. Das Herkunftsland der Produkte spielt dagegen heute eine immer geringere Rolle. „Was zählt, sind langjährige Erfahrung in der Produktion, eine durchgängige Qualitätssicherung und zudem der Nachweis einer unabhängigen Produktprüfung. Denn die Käufer und Investoren sind mit der Größe der geplanten Projekte auch kritischer geworden", so Hecker. Das weltweite Expertennetzwerk von TÜV Rheinland mit 180 Fachleuten in derzeit sechs Laboratorien sei dazu geeignet, Produktion und Produktqualität vor Ort auch für international tätige Hersteller zu prüfen. 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen ihre Produkte bei TÜV Rheinland insbesondere auf Sicherheit und Qualität prüfen. Weltweit gehören rund 500 Hersteller von Photovoltaik-Modulen zu den Kunden des internationalen Prüfdienstleisters, davon aktuell etwa ein Drittel aus China. Von den rund 5.000 Produkten, die von TÜV Rheinland im Hinblick auf die Bauartzulassung geprüft wurden, war in der Vergangenheit jedes Dritte bei der Prüfung fehlerhaft. Bei der Fehlerquote lassen sich keine großen Unterschiede zwischen Herstellern verschiedener Länder feststellen. Fehler treten insbesondere bei den Belastungstests in der Klimakammer (Temperaturschwankungen -40 bis +85 Grad Celsius) und den „Tropentests" mit hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf. Aber auch bereits die Hürde der Eingangsleistungsmessung können zahlreiche Module nicht überspringen. Um das TÜV Rheinland-Siegel zu erhalten, muss dann nachgebessert werden. Investition in neues Solarlabor in Indien Um umfassenden Service in der weiter wachsenden Branche auch künftig bieten zu können, hat TÜV Rheinland seine Prüfkapazitäten seit 2008 um fünf neue Labore erweitert. 2010 errichtet der Prüfdienstleister in Indien ein weiteres Laborzentrum für die Kontrolle von Solarmodulen. Das neue Labor in Bangelore wird mit einer Fläche von 1.500 Quadratmetern und fünf Klimakammern sowie zwei Sonnensimulatoren zum größten seiner Art in Indien. Die Eröffnung ist für Juli 2010 geplant. Damit ist TÜV Rheinland in nahezu allen wichtigen produzierenden Ländern mit eigenen Prüflaboren präsent: China, Deutschland, Japan, Taiwan, USA und Indien. Banken, Versicherungen und Investoren: mehr Investitionssicherheit gefordert TÜV Rheinland investiert nicht nur in Prüfkapazitäten, sondern entwickelt zudem das Dienstleistungsspektrum kontinuierlich weiter – vor dem Hintergrund der technologischen und der Marktentwicklung. Beispiele hierfür sind die Ammoniakbeständigkeit von Photovoltaikmodulen, unabhängige Leistungsmessungen sowie die Absicherung der Rendite bei Investitionen in größere Anlagen. „Investoren selbst, aber auch Banken und Versicherungen streben hier nach eindeutigen und nachvollziehbaren Faktoren, die ihre Geldanlage verlässlich machen und etwaige Risiken minimieren helfen", so Wilhelm Vaaßen, Leiter des Solarprüfzentrums von TÜV Rheinland in Köln. Künftig werde dieses Thema in der Branche und für TÜV Rheinland als Prüfdienstleister weiter an Bedeutung gewinnen. Eine Übersicht der von TÜV Rheinland geprüften und zertifizierten Photovoltaikmodule finden Interessenten unter www.tuv-pv-cert.de im Internet. :: Bei Wind und Wetter: Energiespeicher zur Etablierung von Wind- und Sonnenenergie nutzen Im Aufwind: Trotz der globalen Rezession setzen erneuerbare Energien ihren Wachstumskurs fort; insbesondere Wind- und Photovoltaikenergie versprechen auch in Zukunft gute Wachstumschancen. Bis 2025 wird ihr Anteil an der installierten Gesamtkapazität in Deutschland auf bis zu 44 Prozent ansteigen – nicht zuletzt infolge politischer Bemühungen, fossile Energien zunehmend zu ersetzen. Um dieses Wachstumspotenzial zu nutzen, müssen die fluktuierenden regenerativen Energien – Solar- und Windenergie – besser ins Stromnetz integriert werden. Zwar werden bestehende Lösungen zur Verstetigung der schwankenden Einspeisung durch Wind- und Sonnenenergie, wie etwa überregionaler Ausgleich (Netzausbau), Nachfragesteuerung und konventionelle Erzeugungskapazitäten, weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Mit einem zunehmenden Anteil fluktuierender regenerativer Energien am Energiemix werden diese Maßnahmen allein jedoch zukünftig nicht mehr ausreichen. Daher werden Stromspeicher für die Integration fluktuierender Energien zukünftig erfolgskritisch sein, die bei einem Strom-Überangebot geladen werden und den gespeicherten Strom in Flautezeiten wieder abgeben. Sie versprechen ab 2020 ein Geschäftsvolumen von jährlich mehr als 10 Milliarden Euro.Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Electricity Storage: Making Large-Scale Adoption of Wind and Solar Energy a Reality" der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG). Sie untersucht den Markt für Energiespeicher in den kommenden Jahren und beschreibt Schlüsselfaktoren und Erfolgsstrategien. Mehr Wind- und Solarenergie erhöhen Bedarf an Ausgleichsleistung Verbunden mit einem wachsenden Anteil erneuerbarer fluktuierender Energien an der Gesamtkapazität wächst auch der Bedarf an Ausgleichsleistung. Während der Anteil von Wind- und Photovoltaikenergie in Deutschland 2008 bei rund einem Fünftel der installierten Gesamtkapazität lag, wird sich dieser Wert bis 2025 auf 44 Prozent mehr als verdoppeln. Nach Prognosen der BCG-Studie wird 2025 dadurch eine Ausgleichsleistung von bis zu 28 Gigawatt benötigt, um bis zu 40 Terawattstunden Reserveenergie zu speichern. Dem steht eine aktuell verfügbare Speicherkapazität von 7 Gigawatt gegenüber. Insgesamt werden die europäischen Länder rund 100 Gigawatt an Ausgleichsleistung benötigen – bei einer installierten Gesamterzeugungskapazität von rund 1.000 Gigawatt bis 2025. Zum Ausgleich der Fluktuationen aus erneuerbaren Energiequellen muss eine Energiemenge von ca. 150 Terawattstunden bereitgestellt werden – dies sind mehr als fünf Prozent des jährlichen Elektrizitätsbedarfs in Europa. Bereits heute ergeben sich Ungleichgewichte, wenn die Einspeisung regenerativer Energien über dem Elektrizitätsbedarf außerhalb der Spitzenzeiten liegt – vorwiegend in Märkten mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien, z. B. Deutschland und Dänemark. Dies führt zu einer hohen Volatilität der Elektrizitätspreise bis hin zu negativen Preisen, wie 2009 wiederholt in Deutschland zu beobachten war – mit Rekord-Negativpreisen von bis zu minus 500 Euro pro Megawattstunde trotz einer starken europäischen Netzinfrastruktur. "Wenn die Integration fluktuierender Energien in das Stromnetz nicht sichergestellt ist, wird das Wachstum von Wind- und Sonnenenergie bald an seine Grenzen stoßen", erklärt BCG-Geschäftsführer Holger Rubel. "Stromspeicher werden deshalb eine wichtige Rolle spielen. Die tatsächliche Nutzung einer Speicheranlage hängt von einem komplexen Zusammenspiel aus Wetter, Auslastung und Netzkapazitäten ab; dadurch wird die Erstellung einer verlässlichen Kalkulation erschwert. Momentan rechnet es sich nicht, massiv in die Entwicklung von Speicherkapazitäten zu investieren." Um zu gewährleisten, dass langfristig ausreichende Kapazitäten geschaffen werden und staatliche Ziele für den Einsatz grüner Energie realisiert werden können, seien entsprechende Anreize und Subventionen erforderlich, so der Energieexperte weiter. Diese könnten beispielsweise in Form von Investitionshilfen oder in garantierten Einspeisetarifen und Aufpreisen für gespeicherte Energie (vergleichbar mit Subventionen für erneuerbare Energien) bestehen. Zusammenspiel unterschiedlicher Speichertechnologien erfolgversprechend Zur Entlastung der Stromnetze gibt es bereits verschiedene Speichertechnologien – einige davon noch in der Pilotphase. Die vier Hauptkategorien sind: - Mechanische Speicher, darunter Pumpspeicherkraftwerke, Druckluftspeicher (Compressed-Air Energy Storage, CAES) und Schwungradspeicher
- Thermische Speicher, darunter Warmwasserspeicher oder Salzschmelzespeicher
- Elektrische Speicher, darunter Kondensatoren und supraleitende Magneten
- Elektrochemische Speicher, darunter Batterien wie Natrium-Schwefel und Redox-Flow
- Chemische Speicher oder Wasserstoffspeicher.
Das größte Potenzial für einen großflächigen Einsatz, so das Fazit der BCG-Studie, besitzen Druckluftspeicher, Batterien, Wasserstoffspeicher und Pumpspeicherkraftwerke, da diese Technologien große Mengen an Energie speichern können – während andere Methoden für einen kurzen Zeitraum große Mengen an Leistung bereitstellen, aber nur eine begrenzte Menge an Energie liefern und eine hohe Selbstentladungsrate aufweisen. Da jede dieser Technologien ihre Stärken und Schwächen hat, kann nur eine Kombination verschiedener Speicherlösungen die zukünftig erforderliche Ausgleichsleistung bereitstellen. Druckluftspeicher (CAES) erreichen im aktuellen Entwicklungsstadium lediglich einen Effizienzlevel von 45 bis 55 Prozent. Zudem wird diese Technologie derzeit zur Unterstützung eines konventionellen Gaskraftwerks genutzt und ist nicht autark. Mit der Weiterentwicklung zu einem adiabatischen Druckluftspeicher (A-CAES) –voraussichtlich ab 2013 in der Pilotphase – wird diese Technologie nicht nur autark, sondern auch deutlich effizienter und wird bis 2025 wettbewerbsfähig mit alternativen Speicherformen sein. Hindernisse ergeben sich hinsichtlich erforderlicher Standorte (Kavernen), die beispielsweise in Norddeutschland und großen Teilen der USA gegeben sind, in Spanien oder Japan hingegen seltener vorkommen. Wasserstoffspeicher erfordern höhere Investitionskosten als A-CAES und erzielen gleichzeitig eine geringere Effizienz. Dennoch bietet diese Technologie eine höhere Energiedichte und somit eine höhere Kapazität. Daher sind Wasserstoffspeicher vor allem für den Ausgleich von langfristigen (z. B. saisonalen) Schwankungen geeignet. Eine teure Infrastruktur ist nicht notwendigerweise erforderlich, da der Wasserstoff am selben Ort produziert, gespeichert und verbraucht bzw. für andere Zwecke als zur Elektrizitätserzeugung eingesetzt wird. Während sich die Technologie in kleineren Anlagen bewährt hat, bleibt zu prüfen, ob sie sich auch für größere Kapazitäten eignet. Hindernis für den weiteren Einsatz: Obwohl die Sicherheitsrisiken gering sind, muss die Branche in Aufklärungsarbeit investieren, um Bedenken bei der Bevölkerung abzubauen. Stationäre Batterien, wie Natrium-Schwefel- (NaS) und Vanadium-Redox-Batterien (VRB), könnten insbesondere für den Einsatz in mittelgroßen Anwendungen attraktiv werden, wo Kavernen und Turbinengrößen die Verwendung anderer Technologien einschränken. Sie sind die effizienteste und flexibelste Speichertechnologie, gleichzeitig wettbewerbsfähig bei hohen Zyklen – z. B. im Einsatz für Tag-Nacht-Fluktuationen. Größte Herausforderung sind die derzeit hohen Investitionskosten. Im kommenden Jahrzehnt werden diese nach Schätzung der BCG-Studie jedoch um bis zu 30 Prozent sinken. Pumpspeicherkraftwerke haben sich als Speichertechnologie etabliert, erfordern jedoch spezifische Standorte (mit deutlichen Höhenunterschieden sowie ausreichenden Wasservorräten). Diese geographische Einschränkung, verbunden mit politischem Widerstand – infolge von Umweltauswirkungen –, schränken die Verbreitung dieser Technologie ein. Dennoch können Kraftwerke in Kombination mit Überlandleitungen potenzielle Puffer für Schwankungen durch fluktuierende Energien bieten. Um sich erfolgreich im Energiespeicher-Markt zu positionieren, sollten potenzielle Betreiber – Energieversorger, Kommunen und unabhängige Stromproduzenten (IPPs) – folgende strategische Aspekte prüfen: - Betriebsmodell: Speicheranlagen sollten auf häufiges Laden und Entladen ausgerichtet sein, d. h. über einen geeigneten Standort, ausreichende Input- und Output-Kapazitäten sowie eine Hochleistungs-Netzanbindung verfügen
- Erlöse: Das Geschäftsmodell sollte nicht nur Erlöse aus der Strukturierung fluktuierender erneuerbarer Energien, sondern auch aus anderen Quellen ermöglichen (z. B. Reserveenergie als zusätzliche Ertragsquelle).
- Einsatz von Subventionen: Speicheranlagen sollten so entwickelt werden, dass bestehende und zukünftige Subventionen genutzt werden können; dazu müssen regulatorische Rahmenbedingungen genau beobachtet werden.
Quelle: Sonnenseite.com :: Weltweite Vollversorgung mit erneuerbaren Energien bis 2030 Windkraft, Wasserkraft und Sonnenenergie könnten schon in 20 Jahren den gesamten Energiebedarf der Erde decken und fossile Brennstoffe komplett überflüssig machen. In ihrer Studie „Ein Plan für 100% erneuerbare Energien weltweit bis 2030“ erläutern die US-amerikanischen Wissenschaftler Mark Z. Jacobson und Mark A. DeLucchi die technische Machbarkeit. Zusammenfassung: - Wind-, Sonnen- und Wasserkraft (WWS) liefern an zugänglichen Standorten ein Vielfaches der weltweit benötigten Energie.
- Der Plan zur Umstellung des weltweiten Energiesystems auf regenerative Quellen bis 2030 sieht die Errichtung von 3,8 Millionen Windturbinen (mit je 5 MW), 90.000 großen Solaranlagen (mit je 300 MW), zahlreichen Erdwärme-, Wasser- und Gezeitenkraftwerken sowie dezentralen Photovoltaikanlagen auf Gebäuden vor.
- Schon im Jahr 2020 würde die gelieferte Energie einschließlich Verteilung weniger kosten als die veranschlagten 5,5 Eurocents pro Kilowattstunde bei herkömmlichen Kraftwerken.
- Notwendig ist vor allem der politische Wille.
- Bei einigen speziellen Rohstoffen wie Lithium für die Batterien von Elektrofahrzeugen könnte es Engpässe geben, die aber durch Recycling und technische Innovationen überwindbar sind.
Mehr als drei Viertel der Deutschen wünscht sich eine Vollversorgung aus erneuerbaren Energien. Zugleich aber zweifelt die Hälfte der Bundesbürger an der technischen Realisierbarkeit dieses Ziels. Dabei ergibt sich die Notwendigkeit einer vollständigen Umstellung auf erneuerbare Energien nicht mehr nur aus Gründen des Klimaschutzes, sondern vor allem wegen der bereits einsetzenden Verknappung und Verteuerung fossiler Energien, wie unabhängige Studien, u.a. der Energy Watch Group, belegen. Mark Z. Jacobson, einer der Autoren der Studie und Professor für Umwelt- und Bauingenieurwesen an der Stanford University sowie Direktor des dortigen „Atmosphere/Energy Program“, erklärte bei einer Pressekonferenz mit Fachgespräch am 23. März in Berlin, wie diese Umstellung in überschaubaren Zeiträumen realisierbar wäre: Saubere Energietechnologien Windkraft (einschließlich Meereswellen), Wasserkraft (einschließlich Gezeitenströmung und tiefe Erdwärme) und Sonnenlicht (WWS) sind die Säulen eines nachhaltigen und umweltfreundlichen Energiesystems, das bis 2030 den kompletten weltweiten Energiebedarf decken könnte. Berücksichtigt wurden nur die heute schon industriell eingesetzten oder einsatzreifen Technologien. Es wurden nur Quellen einbezogen, die auf jeder Stufe ihrer Nutzung – also auch bei der Konstruktion oder Stilllegung der benötigten Anlagen – nur minimale Mengen an Treibhausgasen oder Schadstoffen freisetzen. Nicht berücksichtigt sind deshalb Biokraftstoffe, Atomenergie und CO2-Abscheidung bei fossilen Rohstoffen wie Kohle. Wir verwenden deshalb auch für Heizungs- und Transportsysteme elektrische Energie aus Wind, Wasser und Sonnenlicht, wofür bisher (außer im Schienenverkehr) fossile Brennstoffe eingesetzt wurden. Elektroheizungen gibt es heute schon. Bei Fahrzeugen haben alle großen Hersteller inzwischen Prototypen entwickelt, die von Batterien oder Brennstoffzellen angetrieben werden. Mit elektrischem Strom gewonnener Wasserstoff müsste künftig eine wichtige Rolle spielen, als Energiespeicher, für Fahrzeuge, im Luftverkehr sowie für industrielle Prozesswärme. Energie im Überfluss Die U. S. Energy Information Administration beziffert den weltweiten Energieverbrauch heute auf bis zu 12,5 Billionen Watt, d.h. Terawatt (TW). Bis 2030 soll der Verbrauch wegen der wachsenden Weltbevölkerung und des höheren Lebensstandards auf 16,9 TW steigen, wenn weiterhin fossile Brennstoffe dominieren. Würde die Weltwirtschaft aber vollständig mit WWS-Energie versorgt, sänke der Bedarf auf 11,5 TW, weil Elektrizität bei den meisten Anwendungen einen höheren energetischen Wirkungsgrad bringt. Aber selbst ein höherer Energiebedarf könnte aus Wind, Wasser und Sonne mehr als ausreichend gedeckt werden. Allein die weltweit verfügbare Windenergie beträgt 1700 TW, bei der Solarenergie sind es sogar 6500 TW. Ohne die nicht nutzbaren Regionen Meer, Hochgebirge und Naturschutzgebiete und ohne Areale mit geringem Windaufkommen bleiben zwischen 40 und 85 TW an Wind- und 580 TW an Sonnenenergie. Beides übersteigt den künftigen Energiebedarf der Erdbevölkerung um ein Vielfaches. Derzeit erzeugen wir mit 0,02 TW an Wind- und 0,008 TW an Sonnenenergie nur ein Bruchteil des Möglichen. Die anderen WWS-Technologien leisten weitere Beiträge und sorgen für Sicherheit und Flexibilität (Wellenkraft, Erdwärme, Wasserkraft). Intelligente Energienetze Bei unserem Technologie-Mix liefert Wasserkraft nur etwa neun Prozent des Bedarfs mit 900 Wasserkraftwerken weltweit, von denen 70 Prozent schon existieren. Die Windkraft kommt für 51 Prozent des Bedarfs auf. Die 3,8 Millionen Windturbinen würden insgesamt nur eine Fläche von knapp 50 Quadratkilometern einnehmen (das Stadtgebiet von Stuttgart ist mehr als viermal so groß). Nur 0,8 Prozent der projektierten Windkraft-Leistung sind derzeit in Betrieb: weltweit ca. 150.000 Windkraftanlagen mit einer durchschnittlichen Leistung von 1 MW. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr Anlagen mit durchschnittlich 2 MW installiert, aber auch schon zahlreiche Anlagen mit bis zu 5 MW. Rund 40 Prozent der Energie liefern Photovoltaik und Solarthermie: Davon 30 Prozent aus Kleinanlagen auf Dächern von Häusern und Bürogebäuden. Die Solarkraftwerke benötigen weniger als 0,33 Prozent der irdischen Landfläche. Zum Vergleich: Allein die für den steigenden fossilen Energiebedarf notwendigen 13.000 neuen Kohlekraftwerke würden viel mehr Land beanspruchen als das gesamte neue WWS-Energiesystem – von Bergwerken und anderen Umweltbelastungen ganz zu schweigen. Versorgungssicherheit Das WWS-Energiesystem liefert Energie mindestens so zuverlässig wie das derzeitige. Nachts und bei schlechtem Wetter liefert Wind den Löwenanteil. Tagsüber und an ruhigen Tagen dominiert die Sonne, weshalb sich Sonne und Wind gut ergänzen. Eine verlässliche Quelle wie die Wasserkraft, die sich schnell an- und abschalten lässt, deckt Versorgungslücken und Bedarfsspitzen. Eine Basis aus Erdwärme und Gezeitenenergie sichert die Versorgung ab. Die Umsetzung erfordert Investitionen in ein überregionales, leistungsfähiges und intelligentes Stromnetz, das den Energiebedarf bei Lastspitzen reduziert und in Zeiten großen Angebots verlagert bzw. geografische Ungleichheiten überbrückt. In Wohnhäusern ließen sich intelligente Stromzähler installieren, über die zum Beispiel Elektrofahrzeuge automatisch aufgeladen werden, sobald die Stromentnahme aus dem Netz niedrig ist. Knappe Rohstoffe? Ein weltweites WWS-Energiesystem ist also technisch realisierbar. Einige Werkstoffe könnten dabei knapp oder teuer werden. Stahl und Beton für Millionen Windkraftanlagen sind vorhanden und sind vollständig wiederverwertbar. Kritisch sind „seltene Erden“ Metalle wie Neodym, das in den Getrieben der Turbinen verwendet wird. Die meisten preiswerten Vorkommen liegen in China, so dass sich neue Rohstoffabhängigkeiten ergeben könnten. Die Hersteller entwickeln aber bereits Alternativen. Solarzellen bestehen überwiegend aus Silizium, einige aus Cadmium-Tellurid oder Kupfer-Indium-Selenid und -Sulfid. Die Vorkommen von Tellur und Indium könnten bestimmte Solarzellentypen begrenzen. Dagegen ist Silizium das zweithäufigste Element in der Erdkruste und damit praktisch unbegrenzt verfügbar. Der Anteil des begrenzt verfügbaren Silbers lässt sich reduzieren und alte Solarmodule sollten recycelt werden. Elektromotoren und Batterien für Fahrzeuge benötigen begrenzte Rohstoffe wie Lithium und Platin für Brennstoffzellen. Auch hier muss die Wiederverwertbarkeit deshalb ein wichtiges Entwicklungsziel sein. Bald konkurrenzfähig Für jede Technologie wurden die Kosten für Erzeugung, Lastmanagement und Verteilung ermittelt. Schon heute kosten Windenergie, Erdwärme und Wasserkraft weniger als sieben Dollar-Cent pro Kilowattstunde (¢/kWh, 1 Dollar entspricht derzeit etwa 0,75 Euro), während Gezeiten- und Sonnenenergie noch teurer sind, aber bis 2020 voraussichtlich konkurrenzfähig sein werden. Bereits in zehn Jahren sollten Wind-, Wellen- und Wasserkraft bei nur noch 4 ¢/kWh liegen, während die konventionelle Erzeugung bereits 2007 in den USA 7 ¢/kWh kostete. Serienproduzierte Elektrofahrzeuge verursachen über ihre gesamte Lebensdauer gerechnet weniger Kosten als herkömmliche Autos. Externe ökologische Kosten würden die Rechnung noch weiter verbessern. Für den Aufbau eines weltweiten WWS-Energiesystems müssten über 20 Jahre verteilt etwa 100 Billionen Dollar investiert werden (plus das Verteilnetz), die sich über den Verkauf von Energie wieder amortisieren. Die Kosten für das Festhalten an der fossilen und atomaren Energieerzeugung wären aufgrund der notwendigen Kraftwerksinvestitionen, Brennstoffkosten, Sicherheit und Gesundheits- und Umweltschäden in mindestens vergleichbarer Größenordnung. Widerstände politisch überwinden Die Umlenkung der Investitionen in ein neues Energiesystem liefert vergleichbar kostengünstige, sichere und umweltfreundliche Energie. Einzelne Komponenten sind anfangs teuerer und müssen durch Markteinführungsprogramme und Besteuerung der konventionellen Energien gefördert werden. Widerstände kommen vor allem aus der Lobby der traditionellen Energieversorger, die ihre Privilegien erhalten wollen. Der Gesetzgeber muss diese Einflüsse überwinden, durch eine Kombination aus Netzeinspeisungsvergütungen (EEG), Anreizen zur Kostensenkung, Streichen von Subventionen der konventionellen Energien und Weiterentwicklung der Stromnetze. Autoren der Studie: Mark Z. Jacobson ist Professor für Umwelt- und Bauingenieurwesen an der Stanford University sowie Direktor des dortigen „Atmosphere/Energy Program“. Er entwickelt Computermodelle, mit denen sich die Auswirkungen von Energietechnologien auf Klima und Luftverschmutzung untersuchen lassen. Mark A. DeLucchi beschäftigt sich am Institute of Transportation Studies der University of California in Davis mit energetischen, wirtschaftlichen und Umweltanalysen fortgeschrittener, nachhaltiger Treibstoffe, Fahrzeuge und Transportsysteme. Quelle: Sonnenseite.com :: Regierungskabinett legt Formulierungshilfe für EEG-Novelle vor + 04.03.2010 + Die Bundesregierung hat die Gesetzesvorlage zur Änderung der Einspeisetarife für Solarstrom beschlossen, die nun den Regierungsfraktionen zur Weitergabe an den Bundestag übergeben wird. Wie im Vorfeld bekannt geworden, soll zum 1. Juli 2010 die gesetzlich festgeschriebene Vergütung für Dachanlagen um 16 Prozent sinken. Damit erhielten dann Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung 32,88 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde, Anlagen bis 100 Kilowatt 31,27 Cent, Anlagen ab 100 Kilowatt noch 29,59 Cent und Anlagen ab einem Megawatt 26,14 Cent. Für Freiflächenanlagen verringert sich der Tarif um 15 Prozent auf 24,16 Cent. Befinden sich die Kraftwerke auf Konversionsflächen, fällt die Vergütung dagegen nur um elf Prozent auf 25,3 Cent; befinden sie sich auf Ackerflächen, erhalten die Betreiber künftig keine Förderung mehr. Bis Jahresende dürfen aber noch Projekte auf Äckern abgeschlossen werden, für die bis Ende 2009 ein Bebauungsplan beschlossen wurde. Ein Anreizeffekt soll für den Eigenverbrauch geschaffen werden: Betreiber von Anlagen bis 800 Kilowatt, die einen Teil ihres Stroms selbst nutzen, erhalten bis Ende 2011 unter Berücksichtigung des Haushaltsstrompreises für die selbstverbrauchte Energie künftig acht Cent pro Kilowattstunde mehr als für jede eingespeiste Einheit. Erweitert wird darüber hinaus die Regelung für die Degression der Einspeisetarife. Bisher wurde von einer jährlichen Verringerung um neun Prozent ausgegangen, die je nach Zubau der Photovoltaikleistung um einen Prozentpunkt sinken oder steigen konnte. Ab dem Jahr 2011 soll die Degression neun Prozent betragen, wenn in diesem Jahr zwischen 2.500 und 3.500 Megawatt neu errichtet werden. Der Prozentsatz kann sich je nach Zubau beliebig stark nach oben erhöhen: Wird der Korridor um bis zu 1.000 Megawatt überschritten, fallen die Einspeisetarife um elf Prozent, wird er um bis zu 2.000 Megawatt übertroffen, steigt die Degression um 13 Prozent, ... . Im Jahr 2012 erhöht sich der Satz sogar um jeweils drei Prozentpunkte für jedes begonnene Gigawatt Leistung über der Korridorobergrenze. Andererseits kann die Degression auch sinken, wenn in einem Jahr weniger als 2.500 Megawatt neu ans Netz gebracht werden. Als Zielmarke für den künftigen Ausbau nennt die Bundesregierung 3.000 Megawatt. Die Maßnahmen seien dazu geeignet, „den Zubau zu verlangsamen und den derzeitigen übermäßigen Ausbau auf eine Größenordnung zurückzuführen, die für die Erreichung der deutschen Ausbauziele ausreichend und unter Kostengesichtspunkten angemessen ist“, heißt es in dem Papier. Erwartet wird, dass die Maßnahmen nur kurzfristige und vorübergehende negative Auswirkungen auf die Marktentwicklung hätten. Voraussichtlich träten „keine wesentlichen wirtschaftlichen Einbußen für Anlagenhersteller und –händler oder das Handwerk“ ein. Trotz heftiger Proteste der Unternehmen der Solarbranche, die sich teilweise in ihrer Existenz bedroht sehen, geht die Regierung von einem weiteren Marktwachstum im gesamten Jahr 2010 aus. Gerechnet werden infolge der Gesetzesänderung aber mit drei Millionen Euro weniger Steuereinnahmen in diesem Jahr und bis zu neun Millionen in den Folgejahren. Quelle: Sonnenseite.com :: Klimaatlas für Deutschland online + 05.03.2010 + Ab sofort stehen Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer online zur Verfügung. Die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam einen Klimaatlas für Deutschland erarbeitet, der über die möglichen Veränderungen auf regionaler Ebene durch den Klimawandel informiert. Wie regional unterschiedlich sich der Klimawandel künftig auswirken könnte, zeigt ab heute, 25. Februar 2010, der Regionale Klimaatlas Deutschland, ein Produkt der Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft. Unter www.regionaler-klimaatlas.de sind zukünftige Klimaszenarien für die deutschen Bundesländer öffentlich abrufbar. Der Nutzer kann dabei verschiedene Klimaelemente wie beispielsweise Temperatur, Niederschlag und Wind auswählen und sich mögliche künftige Änderungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten in verschiedenen Bundesländern anzeigen lassen. Der Regionale Klimaatlas Deutschland wird fortlaufend aktualisiert und weiterentwickelt. Grundlage sind für Deutschland verfügbare Klimarechnungen, die mit dynamischen regionalen Klimarechenmodellen durchgeführt wurden. Hierzu zählen bisher folgende Klimarechenmodelle: COSMO-CLM, das gemeinschaftliche regionale Klimarechenmodell von über 30 internationalen Forschungseinrichtungen, sowie REMO, das regionale Klimarechenmodell des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und das regionale Klimarechenmodell des Schwedischen Wetterdienstes, RCAO. In die regionalen Klimarechenmodelle sind jeweils Szenarien unterschiedlicher Treibhausgaskonzentrationen eingegangen, die vom UN-Weltklimarat IPCC erstellt wurden. Bisher sind insgesamt 12 verschiedene Klimarechnungen in den Klimaatlas eingegangen. Die räumliche Auflösung der einzelnen Klimarechungen liegt derzeit zwischen 50 und 10 km. Die Auswertung ist für jedes Bundesland gebietsmittelweise erfolgt. Quelle: Sonnenseite.com Fachverband fordert sichere Rahmenbedingungen Leipzig - "Die Branche hat ihr Tal durchschritten", vermutet der Fachverband Biogas. Bereits am zweiten Tag übertrifft die 19. Jahrestagung des Verbands alle Erwartungen. Über 1.200 Teilnehmer hatten sich bereits bis zum Beginn der Tagung am 2. Februar registriert. Und mit mehr als 280 Firmen stellen so viele Unternehmen wie nie zuvor Ihre Produkte und Dienstleistungen auf der begleitenden Biogas-Fachmesse aus. Dies sei ein deutliches Zeichen dafür, dass die Branche ihr Tal durchschritten hat, so der Fachverband Biogas in einer Pressemitteilung. Die Auftragsbücher der meisten Firmen sind voll, neue Arbeitsplätze vor allem in ländlichen Regionen entstehen. Dieser Trend basiere maßgeblich auf dem EEG 2009, das seit dem 1. Januar des vergangenen Jahres in Kraft ist. "Mit der letzten Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat die Politik ein gutes Händchen bewiesen", betont der Geschäftsführer des Fachverband Biogas e.V., Dr. Claudius da Costa Gomez. "Es ist nach wie vor die Basis für den Ausbau der Biogas-Branche und den Erhalt der mehr als 11.000 Arbeitsplätze." Fundament: Stabile Rahmenbedingungen Vor allem für die Firmen seien stabile Rahmenbedingungen das Fundament ihres Handelns. Sie hätten ihre qualifizierten Mitarbeiter über viele Jahre selbst ausgebildet und bauten nun auf einen konstanten Markt, um von diesem Know-how zu profitieren. Auch die Forschung und Entwicklung mit daraus resultierenden Effizienzsteigerungen und neuen Technologien stehe in direktem Zusammenhang mit einer sicheren und dauerhaften gesetzlichen Basis. Daher ist es essentiell wichtig, die Biogasvergütungen des EEG 2009 zu erhalten, so Gomez. Die Ankündigung im Koalitionsvertrag, die nächste EEG-Novelle um ein Jahr auf 1. Januar 2012 vorzuziehen, brächte wieder Verunsicherung in die Biogas-Branche. Regierungsziel: Bis 2020 sechs Milliarden Kubikmeter Biogas im Erdgasnetz Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 sechs Milliarden Kubikmeter Biogas ins Erdgasnetz einspeisen. Aktuell stammen nur 163 Millionen Kubikmeter (2,7 Prozent) aus Biogasanlagen. Derzeit werden Biogaseinspeiseanlagen überwiegend von großen Gasversorgern und deren Tochterunternehmen realisiert. Unabhängige Biogaseinspeiseprojekte sind trotz der theoretisch guten Rahmenbedingungen der Gasnetzzugangsverordnung schwierig zu realisieren. Fachverband Biogas: EGE für verlässliche Vergütung Um die Potenzial- und Markterschließung der Gaseinspeisung auch für mittelgroße dezentrale Biogasanlagen zu ermöglichen, fordert der Fachverband Biogas ein Erneuerbares-Gas-Einspeisegesetz (EGE), das in Anlehnung an das EEG eine verlässliche Einspeisevergütung für Biogas festschreibt. Damit könnte jeder Betreiber die sinnvollste Verwertung seines Biogases selbst wählen: die Vor-Ort-Verstromung mit Wärmenutzungskonzept oder die Einspeisung in das Erdgasnetz. Diese standortangepasste Option könnte die Effizienz der Biogasnutzung erheblich steigern. Wo auch dezentrale Biogasanlagen ihren Verwertungspfad frei wählen können, werden Großanlagen mit hohem Verkehrsaufkommen überflüssig. Pellmeyer: Güllevergärung könnte Standard werden Gülle könnte direkt am Ort des Entstehens verwertet werden. "Die Vergärung von Gülle in Biogasanlagen sollte für die Landwirtschaft zum Standard werden", fordert der Präsident des Fachverband Biogas e.V., Josef Pellmeyer - selbst Landwirt und Betreiber von zwei Biogasanlagen. Die Vergärung von Gülle in Biogasanlagen vermeidet einerseits die Methan-Emissionen aus der offenen Güllelagerung. Andererseits sind die Nährstoffe im Gärprodukt besser pflanzenverfügbar und ersetzen damit Mineraldünger, der mit hohem Energieaufwand hergestellt wird, so der Fachverband Biogas. Für die Landwirtschaft schließe sich mit dem Einsatz von Gülle in der Biogasanlage ein wichtiger Nährstoffkreislauf. 2010: 600 bis 800 neue Biogasanlagen Allein durch den Strom und die Wärme aus den 4.500 deutschen Biogasanlagen würden heute die CO2-Emissionen um mehr als neun Millionen Tonnen pro Jahr reduziert. Die derzeit für den Anbau von Energiepflanzen im Bereich Biogas genutzten 500.000 Hektar Ackerfläche ließen sich ohne Gefährdung der Nahrungsmittelsicherheit oder des Naturschutzes vervierfachen, schreibt der Fachverband. Für das Jahr 2010 erwartet der Fachverband Biogas einen Zubau von 600 bis 800 Biogasanlagen und mindestens 1.000 neue Arbeitsplätze, vor allem in den strukturschwachen ländlichen Räumen. Bis zum Jahr 2020 können mit einem sicheren EEG und einem EGE rund 10.000 weitere Arbeitsplätze hinzukommen. (pd) Solar-Branche plant bundesweiten Protest gegen die Kürzung der Photovoltaik-Förderung Die deutsche Solarwirtschaft will mit Protestaktionen am Donnerstag, den 04.02.2010, gegen die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) vorgeschlagenen Kürzungen der Solarstrom-Förderung protestieren. Röttgen hatte am 20.01.2010 angekündigt, dass die Einspeisevergütung für Solarstrom Dachanlagen zum 1. April um 15 Prozent und für Photovoltaik-Freiflächenanlagen um bis zu 25 Prozent zum 1. Juli gekürzt werden soll. Ein Sprecher des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) bestätigte, dass sich zahlreiche Solar-Unternehmen, vor allem in den Neuen Ländern, an den Protesten beteiligen wollen. Auch in Berlin seien Aktionen geplant. Thüringer Offensive gegen drastische Senkungen der Einspeisevergütung für Solarstrom; Wirtschaftsminister Machnig unterstützt Forderung der Industrie Am Solarstandort Erfurt-Südost wollen am 04.02.2010 um 11.55 Uhr mehrere hundert Mitarbeiter der Photovoltaik-Unternehmen asola, PV Crystalox Solar, Masdar PV, des CiS Forschungsinstituts und des Bildungswerks für berufsbezogene Aus-u. Weiterbildung (BWAW) gemeinsam gegen die geplante massive Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom demonstrieren, berichtet das Thüringer Netzwerk Solarinput. Zur gleichen Zeit werden in Arnstadt Mitarbeiter der Unternehmen Bosch Solar Energy, Sunways und Masdar PV in einer ebenfalls konzertierten Aktion protestieren. In Jena beteiligen sich um 13.30 Uhr die Mitarbeiter von Schott Solar. Thüringens Wirtschafts- und Arbeitsminister Matthias Machnig habe den Mitarbeitern der Thüringer Solar-Firmen Unterstützung zugesagt. Röttgen-Pläne gefährden Arbeitsplätze, Investitionen und Technologieführerschaft An allen Standorten demonstriert die Thüringer Solarindustrie zusammen mit Vertretern der Solarforschungseinrichtungen und der Bildungsträger gegen die vom Bundesumweltminister Röttgen geplante zusätzliche Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom um 15 – 25 %. Diese gefährde massiv Arbeitsplätze und Investitionen in Deutschland sowie die Technologieführerschaft deutscher Unternehmen, betont Solarinput. Für Thüringen bedeute dies, dass bis zu 5.000 Arbeitsplätze direkt betroffen sind. Zudem stünden mehrere Großprojekte mit einem Investitionsvolumen von über 1,2 Milliarden Euro auf dem Prüfstand. Proteste auch in Berlin, Köln und Neckarsulm Am Standort Berlin wollen am 04.02.2010 rund 200 Mitarbeiter der Inventux Solar Technologies AG gegen die geplante radikale Kürzung der Solarförderung demonstrieren. Auch der Kölner Photovoltaik-Großhändler Energiebau Solarstromsysteme GmbH beteiligt sich an dem Aktionstag der deutschen Solarindustrie aus Protest gegen die geplanten Einschnitte in die Photovoltaik-Einspeisevergütung. Ab 11 Uhr werden alle 200 Mitarbeiter am Standort Köln-Ossendorf ihre Arbeit für eine halbe Stunde niederlegen, berichtet das Unternehmen. Unter dem Motto: "Röttgen, bist du jeck? Da hört der Spaß auf!" wollen die Beschäftigten des PV-Großhändlers ihr klares Bekenntnis zu deutschen Herstellern demonstrieren. Vor der Neckarsulmer Zentrale des Wechselrichter-Herstellers KACO new energy gehen zahlreiche KACO gegen die geplante radikale Kürzung der Solarförderung auf die Straße. 03.02.2010 Quelle: BSW-Solar EU-Agrarsubventionen: Umweltwissenschaftler drängen auf Neuausrichtung + 28.01.2010 + Der deutsche Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) geht hart mit der Verwendung der milliardenschweren Agrarsubventionen der Europäischen Union ins Gericht. Die heutige Form der Landwirtschaft, schreibt der SRU in einer aktuellen Stellungnahme, habe in vielen Regionen schlimme Folgen für Umwelt und Natur. Ihre „Intensivierung und Industrialisierung“ gefährde die biologische Vielfalt und heize mit „nicht unerheblichen“ Klimagasemissionen die Erdatmosphäre auf. Die Umweltwissenschaftler fordern, die Agrarförderung der Union – 2010 mit rund 59 Milliarden Euro der größte Einzelposten des EU-Haushalts – von Grund auf neu auszurichten. Die Zahlungen seien so „nicht mehr zeitgemäß“, meint SRU-Sachverständige Prof. Dr. Karin Holm-Müller. Die in Bonn lehrende Professorin für Ressourcen- und Umweltökonomik begründet ihre Kritik auch mit der Zielrichtung der Milliardenförderung. Sie diene vornehmlich der Einkommenssicherung großer Agrarbetriebe. Diese Verwendung öffentlicher Gelder, sagt Holm-Müller, sei „nicht zu rechtfertigen“. Das Expertengremium schlägt vor, die EU-Zahlungen künftig an Umwelt- und Naturschutzleistungen der Landwirte zu koppeln. Unter anderem sollen Agrarbetriebe, die mindestens ein Zehntel ihrer Äcker und Böden von einer umweltschädlichen Bewirtschaftung freihalten, eine „Grundprämie“ als finanziellen Ausgleich erhalten. Eine weitere Prämienzahlung fordern die Regierungsberater für den Erhalt wertvoller Kulturlandschaften. „Öffentliche Gelder dürfen in Zukunft nur noch für öffentliche Ziele eingesetzt werden“, fordert Holm-Müller. Diesen Standpunkt vertritt auch das Dessauer Umweltbundesamt (UBA) in einem neuen Hintergrundpapier Das Amt, das dem Bundesumweltministerium zuarbeitet, schreibt, dass „alle staatlichen Transfers“ für die Landwirtschaft im Hinblick auf ihre Umweltwirkungen überprüft werden müssten. Alte Fehler „wie die Steuervergünstigung für Agrardiesel“ seien zu korrigieren. Bauern erhalten durch diese Subvention billigeren Diesel-Kraftstoff, hätten also keinen Anreiz zum Einsparen von Kraftstoff. Das stehe im „Widerspruch zu den Zielen des Klimaschutzes“, urteilt das UBA. Die Umweltbehörde spricht sich außerdem für eine umfassendere Nachhaltigkeitszertifizierung von landwirtschaftlichen Produkten aus. Zurzeit gibt es solche Zertifikate nur für Energiepflanzen, und das auch nur in einigen Ländern. Nahrungs- und Futterpflanzen müssen nach Ansicht der Umweltexperten denselben Erfordernissen genügen. Hintergrund der Rufe nach einer Neuausrichtung der EU-Agrarsubventionen ist die bis 2013 anstehende Überprüfung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. „Die GAP muss reformiert werden“, erklärte der designierte EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos bei seiner Anhörung im Europaparlament am 15. Januar in Brüssel. An den Direktzahlungen für die Bauern will der ehemalige rumänische Landwirtschaftsminister aber offenbar nicht rütteln. „Reform bedeutet nicht, finanzielle Unterstützung zu reduzieren“, sagte Ciolos. Er hatte sich laut EU-Parlamentariern schon zuvor öffentlich lediglich für „simple Anpassungen“ ausgesprochen. Der Generalsekretär des Sachverständigenrats für Umweltfragen, Christian Hey, hält eine an ökologischen Maßgaben orientierte Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik dennoch für möglich. „Die EU-Kommission zählt nicht die Existenzsicherung von Bauern zu ihren Zukunftsaufgaben, sondern Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit“, sagt der Politikwissenschaftler. Der Landwirtschaftssektor stehe deshalb vor einem „enormen Rechtfertigungsproblem“, der Druck auf das europäische Agrar-Budget steige, „heftige Verteilungskämpfe“ stünden an. „Wenn die Agrar-Community überhaupt Geld in ihrem Sektor behalten will, muss sie sich etwas einfallen lassen“, so Hey. Deutschland kann EU-Vorgaben für Erneuerbare Energien weit übertreffen und dadurch hohen Nutzen erzielen + 26.01.2010 + Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat die verbindlichen Vorgaben der Europäischen Union für den Ausbau der regenerativen Energien bis zum Jahr 2020 aufgegriffen und eine nationale Roadmap dazu erarbeitet. Das Ergebnis: Deutschland kann die EU-Ziele deutlich überschreiten und dabei einen hohen ökonomischen und ökologischen Nutzen erzielen. Statt der von der EU geforderten 18 Prozent sieht die Branche für 2020 bereits einen Anteil Erneuerbarer Energie am gesamten Endenergieverbrauch von über 28 Prozent. Dadurch würden jährlich rund 290 Tonnen CO2 eingespart sowie knapp 50 Mrd. Euro Brennstoffkosten vermieden. „Wenn die Politik jetzt die Weichen richtig stellt, erfüllen wir nicht nur die EU-Vorgabe etwa fünf Jahre früher als verlangt, sondern erhöhen gleichzeitig unseren Beitrag zum Klimaschutz und stärken die heimische Wertschöpfung“, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz zur Vorlage der Roadmap. Sie zeichne einen anspruchsvollen und zugleich realistischen Weg für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Außerdem beschreibe sie Defizite der bisherigen Politik und zeige Lösungen dafür auf. Um den zügigen Ausbau der Erneuerbaren zu gewährleisten, müssen die Förderbedingungen im Stromsektor erhalten werden. Ein Nachsteuern ist hier nach Ansicht des BEE nur in einzelnen Fragen wie beispielsweise der Genehmigungspraxis notwendig. Im Wärmesektor bedarf es dagegen erheblicher zusätzlicher Anstrengungen. Dazu gehören höhere Energiestandards für Altbauten und eine bessere und verlässliche finanzielle Ausstattung des Marktanreizprogramms. Der Verkehrssektor erfordert einen Neustart in der Biokraftstoffpolitik sowie den gezielten Ausbau der Erneuerbaren Elektromobilität. „Die Bundesregierung muss mit ihrem angekündigten Energiekonzept genau diese positiven Rahmenbedingungen schaffen und so den Ausbau der Erneuerbaren vorantreiben“, verlangt Schütz. Um das Gesamtziel der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der Europäischen Union bis 2020 erreichen zu können, sind die 27 Mitgliedstaaten verpflichtet, der EU-Kommission bis zum 30. Juni 2010 einen Nationalen Aktionsplan Erneuerbare Energie (NAPEE) vorzulegen. Die Roadmap des BEE soll Entscheider in Parlament und Regierung bei der Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für einen schnellen Zuwachs Erneuerbarer Energien unterstützen. Sie wurde im Rahmen des EU-Projektes „REPAP 2020“ entwickelt, in dem Verbände der Erneuerbaren aus ganz Europa die Mitgliedstaaten bei der Erstellung ihrer Ausbaupläne begleiten, um so zu einer nachhaltigen Energiepolitik der EU beizutragen. Roadmap für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland zum Download Gasbranche will mehr Biomethan im Tank Die Gasbranche in Deutschland will bis 2020 mindestens 20 % Biogas dem Kraftstoff Erdgas beimischen. Das hat der Geschäftsführer der Erdgas-Mobil-GmbH, Timm Kehler, in der vergangenen in Berlin bekannt gegeben. In der Erdgas-Mobil-GmbH sind die großen deutschen Gasanbieter vereint. Einer derartigen Treibstoffmischung habe trotz des relativ hohen Erdgasanateils (80 %) eine bessere Treibhausgasbilanz als Ethanol aus Weizen und nur unwesentlich höhere Klimagasemissionen als Biodiesel. Dabei beruft sich Kehler auf eine Studie, die zum Thema Biogas mit Unterstützung des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) erstellt wurde. „Das Portfolio der Kraftstoffe wird sich laut unserer Einschätzung aufspreizen“, sagte Kehler. Mittlerweile gebe es knapp 900 Tankstellen, die Erdgas als Kraftstoff anböten; demnächst kämen an den Autobahnen rund 40 dazu. Der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (dena), Stephan Kohler, wies darauf hin, dass der Steuervorteil für Erdgas lediglich bis 2018 läuft, und verlangte, dieser sollte „so schnell wie möglich“ verlängert werden. Kohler forderte eine „neue Kraftstoffstrategie“, mit der die Bundesregierung Planungssicherheit herstellen könne. Die Wirtschaft könne damit das Tankstellennetz und das Fahrzeugangebot konsequenter als bislang ausbauen. Der bisherige Anteil von Erdgas am deutschen Kraftstoffmix beträgt laut seinen Angaben 0,3 %; bis 2020 sollen es 4 % werden. Mit dieser Forderung bewegt sich der dena-Geschäftsführer am obersten Ende dessen, was die Bundesregierung anstrebt. Er gab aber zu bedenken, dass das 4-Prozent-Ziel mit dem bisherigen Ausbautempo nicht erreicht werde. Damit begründete er auch die Forderung nach fortgesetzten Steuererleichterungen. Mit Blick auf die steuerliche Behandlung verlangte Kehler eine Besserstellung von Erdgas gegenüber Autogas und begründete dies mit dem Klimaschutzbeitrag des Gases. Er machte zudem Kostenvorteile bei der Nutzung von Erdgasfahrzeugen geltend. Der Kraftstoff koste heutzutage umgerechnet nur rund 50 Cent/l. Allerdings erfolge die Preisangabe in Kilogramm, weshalb der Preisvorteil für die Verbraucher nicht direkt sichtbar sei. Kehler wie auch der dena-Geschäftsführer forderten vor diesem Hintergrund, die Preisangaben so zu verändern, dass eine direkte Vergleichbarkeit mit dem Benzin- und Dieselpreis möglich ist. :: Wir brauchen ein anderes Wirtschaftssystem! Unser heutiges Wirtschaftssystem wird von seinen Protagonisten gerne als alternativlos dargestellt. Oder es wird der Marxismus als angeblich einzig mögliche Alternative genannt. Dabei gab es in der Wirtschaftswissenschaft immer wieder Konzepte für eine ganz anders funktionierende Marktwirtschaft. ÖP-Redakteur Günther Hartmann unterhielt sich darüber mit dem Mathematiker und Verleger Dr. Günter Emde. ÖkologiePolitik: Herr Dr. Emde, als engagierter Christ befassten Sie sich früher vor allem mit spirituellen Themen - seit einigen Jahren aber auch mit wirtschaftlichen Prozessen. Warum? Günter Emde: Mitte der 1990er Jahre fand ich in einer Zeitung ein Diagramm, mit dem die UN-Organisation UNDP auf die wachsende Schere zwischen Reichen und Armen aufmerksam machte. Demnach hatte das reichste Fünftel der Menschheit 1965 einen Anteil von 70% am Welteinkommen – und 1996 einen von 85%. Der Anteil der anderen vier Fünftel hat sich also innerhalb von 30 Jahren halbiert. Vermutlich wird der Anteil dieser vier Fünftel demnächst auf 10% gesunken sein. Es gilt also die Maxime „Wer viel hat, der möge noch dazu nehmen von denen, die wenig haben!“ Kann man sich einen schärferen Widerspruch zur Bergpredigt denken? Dort heißt es: „Wer zwei Röcke hat, der gebe dem einen, der keinen hat!“ Die wachsende Umverteilung führt aber auf Dauer wohl auch zu großen Spannungen und Konflikten? Verständlicher Weise wird sich das ärmste – und immer ärmer werdende – Fünftel der Weltbevölkerung – immerhin über eine Milliarde Menschen – diese Ungerechtigkeit auf Dauer nicht bieten lassen. Hier liegt die Wurzel des Terrorismus. Menschen, die hungern, sind zum Letzten fähig. Kinder, die aus Armut keine Schule besuchen können und darum keine Berufsperspektive haben, werden sich leichter einer Terrorgruppe anschließen, weil sie dort Essen und Geld bekommen. Zu dieser Entwicklung kann man als Christ nicht mehr schweigen. Deshalb lassen mich zwei Fragen nicht mehr los: „Was ist die eigentliche Ursache für diese unglaubliche Fehlentwicklung?“ und „Wo ist der Hebel anzusetzen, um die wachsende wirtschaftliche Not in der Welt zu lindern?“ Wächst die Umverteilung auch in Deutschland? Es gibt zwei sorgfältige Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Sie untersuchen die Verteilung der Nettogesamtvermögen – also einschließlich Immobilien und abzüglich Schulden – in den Jahren 2002 und 2007 in Deutschland. Auch hier zeigt sich der Trend zur wachsenden Trennung zwischen Reichen und Armen: Der Vermögensanteil des reichsten Zehntels stieg in diesen fünf Jahren von 57,9% auf 61,1%. Wenn man die Differenz 3,2% auf die Spanne von 30 Jahre –wie in der UNDP-Studie – hochrechnet, kommt man auch hier auf über 15% Reduktion. Noch deutlicher: Die ärmeren zwei Drittel teilen sich heute in weniger als 10% des Gesamtvermögens, während das reichste Hundertstel allein schon mehr als 20% auf sich vereint. Auch im relativ reichen Deutschland findet also der schleichende Prozess einer Verarmung immer gröerer Bevölkerungsschichten statt. Was läuft denn in unserem Wirtschaftssystem falsch? Unser Wirtschafts- und Finanzsystem besitzt einen Mechanismus, der den erarbeiteten Wohlstand von unten nach oben umverteilt: unser Zinssystem. Um das zu verstehen, muss man sich zunächst klarmachen: Bei jedem Einkauf bezahlen wir einen Zinsanteil mit, denn in allen Preisen sind sog. „kalkulatorische Zinsen“ zur Deckung der Kosten des eingesetzten Kapitals enthalten. Die summieren sich in der Wertschöpfungskette bis zu den Endverbraucherpreisen zu hohen Beträgen auf: im Durchschnitt ist es ein Anteil von rund 40 % der Preise, die wir Bürger bei all unseren Ausgaben mitzahlen. Diese Zinsen landen letztendlich bei den Kapitaleignern, also denen, die so viel Geldvermögen besitzen, dass sie es verleihen können. „Geld anlegen und für sich arbeiten lassen“ nennt man das. So fließt ein ständiger Strom von Zinsen in der unglaublichen Höhe von mehr als 1 Mrd. Euro täglich allein in Deutschland von den Bürgern zu den Kapitaleignern. Das waren 2007 über 400 Mrd. Euro, also weit mehr als der ganze Bundeshaushalt mit seinen 270 Mrd. Euro. Wenn die Bundesregierung über einen großen Teil dieser 400 Mrd. verfügen könnte, ließen sich viele Probleme lösen, unter denen die Mehrheit der Bevölkerung wegen der Knappheit der öffentlichen Kassen leiden muss. Auch die Arbeitslosigkeit ließe sich dann nachhaltig beseitigen. Union und FDP sprechen gerne von „Neidkampagnen“, wenn diese Umverteilung korrigiert werden soll. Das hat mit Neid nichts zu tun. Ich würde den Superreichen ihr Vermögen gerne gönnen, wenn es nicht mit der Not anderer Menschen erkauft würde. Deren Milliarden kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern wurden zuerst von anderen Menschen erarbeitet und dann von dort abgesaugt. Das Geld fehlt dort aber. Die Umverteilung führt zur Armut vieler Menschen, und das halte ich in dieser Größenordnung für unverantwortbar. In der öffentlichen Diskussion werden immer das zu geringe Wirtschaftswachstum, die steigende Arbeitslosigkeit und die steigende Staatsverschuldung als eigentliche Probleme genannt. Sinkende Einnahmen zwingen den Staat zur Aufnahme weiterer Schulden, wodurch der Sockel an Schuldzinsen immer höher wird. Dadurch wird er unfähig, die Arbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen, was wiederum die Staatseinnahmen vermindert – ein Teufelskreis! Dieses Problem besteht seit Jahrzehnten, und seit jeher bemüht man sich mit der Parole „Noch mehr Wachstum!“ vergeblich, um eine durchgreifende nachhaltige Besserung. Die eigentliche Ursache liegt in einem grundlegenden Systemfehler, der nicht benannt wird. Um den zu verstehen, müssen wir uns zunächst einmal klar werden, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Ergebnis immer zwischen den Kapitaleignern und den Arbeitenden aufgeteiltwird. Wächst die Wirtschaftsleistung und damit das Volkseinkommen z. B. um 2 %, dann können auch die Kapital- und Arbeitseinkommen jeweils um 2 % zunehmen, ohne dass es zu irgendwelchen Schwierigkeiten kommt. Verlangt aber eine der Beziehergruppen mehr als jene zusätzlich erwirtschafteten 2%, dann muss sich die andere zwangsläufig mit weniger zufrieden geben. Da sich die Wirtschaftsunternehmen heute weit überwiegend mit Fremdkapital finanzieren, müssen sie im Gegenzug Wertsteigerungen erwirtschaften, die dem marktüblichen Zinseszinswachstum entsprechen. – Insgesamt steigen die Geldvermögen und damit die Zinserträge aber ungefähr exponentiell, also jährlich um den gleichen Prozentsatz. Und jetzt kommt das entscheidende Problem: Das BIP kann mit einem solchen Wachstum nicht mithalten. Ein immer schärfer werdender Verteilungskampf zwischen Kapitaleignern und Arbeitenden ist dadurch vorprogrammiert. Die Kapitaleigner haben im heutigen Wirtschaftssystem aber immer den Erstzugriff. Quelle: Sonnenseite.com :: Die Photovoltaik innovativ fortentwickeln Konzept für eine Solare Innovationsstrategie in Deutschland. Wenn jetzt ein Absinken der garantierten Einspeisevergütungen ansteht, sollte deshalb zugleich eine offensiv ausgerichtete Weiterentwicklung der Photovoltaik-Forschung eingeleitet werden. Von Hermann Scheer MdB, Präsident von EUROSOLAR e.V. In der Politik, in der Wirtschaft und in den Medien wird über die Förderung der Photovoltaik (PV), deren Höhe und mögliche Auswirkungen diskutiert. Die aktuell laufende Debatte ist leider isoliert auf die Fördersätze fokussiert. In dieser Form ist sie der weltweiten Bedeutung dieser Schlüsseltechnologie nicht angemessen. Sie schadet nicht nur den Perspektiven der Energie- und Klimapolitik. Sie betrifft auch die elektrotechnische Industrie, die Architektur und die Kommunen. Vor allem aber schwächt sie die Rolle Deutschlands als Vorreiter auf diesem Wirtschaftszweig. Wenn jetzt ein Absinken der garantierten Einspeisevergütungen ansteht, sollte deshalb zugleich eine offensiv ausgerichtete Weiterentwicklung der Photovoltaik-Forschung eingeleitet werden. Die vielfältigen Möglichkeiten und Potenziale der Photovoltaik müssen dabei beachtet werden, sowohl national wie international. Deutschland steht mit der Förderung der Photovoltaik seit dem 100.000-Dächer-Programm von 1999 und dem EEG seit 2000 für den weltweiten Durchbruch und die Innovationsschübe dieser Technologie. Eine solche Leistung – gerade für den internationalen Technologietransfer – hat der UN-Weg gescheiterter internationaler Klimaschutzverhandlungen bis heute versäumt. Dieser Aspekt kommt auch bei der Diskussion um asiatische PV-Importe nach Deutschland zu kurz. In dieser Darstellung zeige ich den über die pauschalen Vergütungssenkungen hinausgehenden Änderungsbedarf bei der Photovoltaik sowohl innerhalb als auch außerhalb der EEG-Förderung auf, die für die Innovations- und Technologieentwicklung elementar sind. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) war von Anfang an als lernendes Gesetz konzipiert. Groß angelegte Novellierungen im vierjährigen Turnus werden der rasanten Entwicklung der Erneuerbaren-Energien-Technologien nicht länger gerecht. Einerseits darf der Gesetzgeber nicht permanent diesen wichtigen gesetzlichen Rahmen verändern und somit Unruhe und Investitionsattentismus bei den Wirtschaftsakteuren stiften. Andererseits muss er bei offensichtlicher Notwendigkeit – wie z.B. aufgrund nicht beeinflussbarer Kostensteigerungen bei Rohstoffen (ich weise auf die Stahlpreisentwicklung der Jahre 2005 bis 2007 und die Auswirkungen auf den stockenden Zubau der Windkraft in Deutschland hin) – frühzeitig tätig werden und gegebenenfalls eine Gesetzesanpassung auch außerhalb des Überprüfungszeitraums vornehmen. Auch bei Technologiesprüngen und damit einhergehenden Kosteneinsparungen sollte das Parlament Selbstbewusstsein zeigen und Fachkenntnis beweisen und zeitnahe Anpassungen an den Vergütungssätzen vornehmen: je nachdem sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. So gesehen ist auch eine aktuelle Anpassung der Vergütungssätze der Photovoltaik nicht von vornherein als ein Ausbremsen der Erneuerbaren Energien zu verstehen. Voraussetzung ist, dass gesenkte Vergütungssätze nicht zu Markteinbrüchen führen und dies mit praktischen politischen Schritten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien, speziell der Photovoltaik, einhergeht. Aufgrund internationaler Veränderungen (ich erwähne den fast kompletten Wegfall des spanischen Marktes und den enormen Ausbau der Produktionskapazitäten in Asien) hat sich der PV-Markt in Deutschland vollständig gewandelt: Der bisherige Verkäufermarkt, der es selbst Experten und erst recht der Politik schwer machte, die Kostenstruktur exakt zu ermitteln, wurde zu einem Käufermarkt; die PV-Unternehmen mussten ihre Vertriebs- und Marketingaktivitäten verstärken, um ihren Absatz halten zu können; die früheren Quasi-„PV-Anlagen-Zuteilungsstellen“ der Unternehmen wurden zu Vertriebsabteilungen. Und zum ersten Mal ließen sich über den Preis für Module und Gesamtsysteme Rückschlüsse auf die Herstellungskosten ziehen. Durch den erhöhten Konkurrenzdruck auf dem PV-Markt und durch technologische Weiterentwicklungen kam es zu enormen Preis- und Kostensenkungen, die größtenteils an Verbraucher und Betreiber weitergeben wurden. All diese Entwicklungen kamen Anfang 2009 zusammen und sorgten für rapide Preissenkungen bei den Modulen und Gesamtsystemen, die daraufhin zu einem starken Ausbauschub führten. Der deutsche Photovoltaikmarkt und die Installationszahlen in Deutschland haben die Chance zur weiteren starken Ausweitung. Sie ist auch notwendig. Die heimische Nutzung der Solarenergie muss und kann mittel- und langfristig im deutschen Strommix hinter der Windkraft (Onshore) die zweitwichtigste Energiequelle werden. Allein 2008 wurden knapp 2.000 MW neue PV-Anlagen zugebaut. Die Schätzungen für das Jahr 2009 bewegen sich zwischen 3.000 und 4.000 MW. Dennoch wird der Photovoltaik in der Wahrnehmung der Menschen immer noch lediglich eine kleine Nische im Erneuerbare-Energien-Mix der Zukunft zugestanden. Dass die Photovoltaik gerade auf dem Sprung ist, einen maßgeblichen Anteil zum deutschen Strommix beizutragen, wird nicht nur von großen Teilen der Öffentlichkeit, sondern von vielen sogenannten "Energie-Experten" übersehen. Der unumkehrbare Durchbruch der PV-Technologie muss nun aus energie-, verbraucher-, umwelt- und industriepolitischen Gründen intelligent flankiert werden. Dazu sind weitere gesetzgeberische und politische Änderungen inner- und außerhalb des EEG nötig. Nur über die folgenden Maßnahmen wird Deutschland seine Vorreiterrolle beim Ausbau, bei der Nutzung, aber auch bei der Entwicklung und Produktion der PV-Technologie erhalten bzw. wiedergewinnen können: 1. Kostensenkungen an Verbraucher weitergeben! Bei der Anpassung der Vergütungssätze sind die aktuellen, zusätzlichen Kostensenkungen, die der Branchenverband der Solarwirtschaft BSW-Solar für das Jahr in einer Größenordnung von ca. 26 Prozent taxiert, an die Stromkunden weiterzugeben, die ja über die EEG-Umlage den Ausbau der Erneuerbaren Energien mitfinanzieren. Aber durch eine abrupte Einmalabsenkung darf der weitere Ausbau der Photovoltaik in Deutschland nicht gefährdet oder gebremst werden. Mit einer größeren einmaligen Absenkung der PV-Vergütungssätze sollte man auf den Pfad der Lernkurve (Kostensenkung synchron zur Produktionsausweitung) zurückkehren und damit der Industrie eine verlässliche Orientierung zum Ausbau ihrer Kapazitäten geben. Jährliche oder gar halbjährliche Diskussionen über weitere Anpassungen stören diese Zielsetzung. Eine wissenschaftliche Ermittlung des Absenkungspotenzials ist Grundvoraussetzung und sollte durch eine vertrauliche, die Geschäftsgeheimnisse wahrende Analyse fünf idealtypischer Unternehmen durch Wirtschaftsprüfungsunternehmen erfolgen. EEG 2009 Änderungsvorschlag 0-30 kW 0-10 kW 30-100 kW 100-1000 kW 10-1000 kW 100-1000 kW >1000 kW >1000 kW Durch die bisherige Größendifferenzierung bei der Förderung von PV-Anlagen geriet in den vergangenen Jahren der Ausbau der kleinen PV-Anlagen ins Stocken, mit denen mittelfristig z.B. Ein- und Zweifamilienhäuser ihre Stromversorgung sicherstellen können. Dies entspricht ideal dem dezentralen Charakter der Photovoltaik, die wie keine andere Technologie die Möglichkeit zur Stromproduktion am Ort des Verbrauchs bietet. Mit einer neuen Größendifferenzierung innerhalb der PV-Vergütungssätze des EEG müssen diese Anwendungen im Vergleich zu anderen Installationen gestärkt werden. Gleichzeitig führt die Zusammenlegung bisheriger Größenklassen zu einer Verschlankung des EEG und erleichtert somit die Umsetzung des Gesetzes. Dies muss Anspruch bei weiteren EEG-Änderungen sein. Dabei muss es darum gehen, die Degression der Vergütungssätze zu differenzieren. Für eine niedrigere Degression von Kleinanlagen spricht, dass sie kaum einen Bestellerrabatt bekommen. Außerdem wurde damit das Gros der Installationen auf dem handwerklichen Installateurssektor in regionale Breite gelenkt. Die im EEG 2009 eingeführte Regelung zur Förderung des Eigen- bzw. Direktverbrauchs sehe ich aus Rechtsgründen kritisch. Denn sie widerspricht der Grundphilosophie und Systematik des EEG im Sinne einer Kaufpflicht für das Umweltgut Erneuerbare-Energien-Strom. Nur wegen des formalen Kriteriums (keine Einbeziehung des öffentlichen Haushalts in die Finanzierungsförderung) ist sie nicht sofort als Sonderabgabe (was nicht verfassungskonform wäre) einzustufen. Keinesfalls darf sie ausgeweitet werden und muss bei einer neuen Größendifferenzierung auf die kleinste Klasse (0-10 kW) beschränkt bleiben. 3. Entlastung der Verbraucher durch faire Steuerregelungen! Nicht nur aus Gründen der Kostenentlastung für die Stromverbraucher, sondern auch aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der Steuergerechtigkeit sollte jeglicher Strom aus Erneuerbaren Energien von der Stromsteuer befreit werden. 1999/2000 war diese Initiative aus technischen und rechtlichen Gründen noch nicht möglich. Durch die 2001 eingeführten Herkunftsnachweise in Folge der Umsetzung der damaligen EU-Richtlinie zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien gibt es keinerlei Hindernisse mehr. Auch die aktuellen Diskussionen zur Neugestaltung der EU-Energiesteuerrichtlinie, zur Einführung einer CO2-Komponente sowie über die bisher nicht vorhandene Lenkungswirkung des europäischen Emissionshandelssystems führen – international wie national – zu einer Bewertung von steuerlichen Anreizen. Durch die Befreiung der Erneuerbaren Energien von der Stromsteuer wird die Lenkungswirkung hin zu einem Umstieg weiter verstärkt. Der Verbraucher wird dadurch entlastet, und der Steuer- und damit Kostenanteil Erneuerbarer Energien in der Stromrechnung sinkt. Im Übrigen entspricht dieser Schritt dem Grundgedanken der ökologischen Steuerreform (Spreizung der Steuern nach Umweltqualität der Produkte). 4. Langfristige Sicherheit für Betreiber! PV-Anlagen können länger als 20 Jahre in Betrieb sein und Strom produzieren. Aufgrund des noch "jungen Alters" der Technologie liegen hierzu aber keinerlei größere Erfahrungswerte vor, die sich verallgemeinern ließen. Untersuchungen einzelner Brancheninstitute zeigen eine unterschiedlich hohe Qualität der PV-Module (herkunftsunabhängig), die aber selbst keine Rückschlüsse auf die Lebensdauer zulassen. Um für die Besitzer, die mit der Anschaffung einer PV-Anlage nicht primär ein klassisches Finanzinvestoreninteresse verfolgen, mehr langfristige Sicherheit für den Betrieb einer PV-Anlage zu schaffen, sollten Hersteller verpflichtet werden, eine Gewährleistung von mindestens 20 Jahren zu garantieren. Deshalb bietet sich für den Gesetzgeber an, zeitgleich mit der Verabschiedung eines einmaligen Abschlags der PV-Vergütungssätze den Vergütungsanspruch an eine Gewährleistung von 20 Jahren durch den Anlagenhersteller zu koppeln. Durch diese verbraucherpolitisch erwünschte und wirksame Maßnahme kann verhindert werden, dass durch die stärkere Vergütungsabsenkung eine Art "Race-to-the-bottom" losgetreten wird, bei dem zuerst die Qualität und Lebensdauer der PV-Anlagen sinken und am Schluss die Betreiber auf "stranded investments" sitzen bleiben. Im Rahmen einer Herstellerzertifizierung (siehe unten) könnte man über die Einführung von weitergehenden Gewährleistungen von 30 oder 40 Jahren unterschiedlich anspruchsvolle Kategorien des Zertifikats einführen, die den potentiellen Betreibern mehr Informationen und Entscheidungsmöglichkeiten bieten. 5. Ressourcen- und Umwelteffizienz steigern! Zwar stellen die national und international installierten Mengen von PV-Modulen noch keine überbordenden Mengen dar – gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Anlagen mindestens 20 Jahre in Betrieb bleiben. Trotzdem muss die Politik frühzeitig bei der Herstellung und Nutzung von Photovoltaik die Weichen in Richtung Ressourcen- und Umwelteffizienz stellen. Durch die im EEG angelegte Degression gibt es Mindestanreize zur Steigerung des effizienten Ressourceneinsatzes bei der Produktion von Solarsilizium, Ingots, Wafern, Zellen und Modulen. Trotzdem sind weitergehende Instrumente erforderlich, damit auf allen Herstellungsstufen sowohl die Ressourcen- wie auch die Umwelteffizienz gesteigert wird. Die industriepolitische Bedeutung der Einführung einer solchen Zertifizierung ist nicht zu unterschätzen. Die Bundesregierung sollte deshalb eine herkunftsunabhängige Herstellerzertifizierung auf den Weg bringen, die die gesamte Produktionskette umfasst. Aufgrund des Bekanntheitsgrades in Deutschland würde sich hierzu der "Blaue Engel" anbieten. Dies wird die Marktchancen der PV-Produkte, die unter umweltgerechten Bedingungen produziert werden, verbessern. In einem weiteren Schritt sollte dann die gesetzliche Verankerung einer solchen Zertifizierung im EEG als Voraussetzung für einen Vergütungsanspruch vorgenommen werden – ähnlich wie bei der EEG-Förderung von Strom aus Pflanzenölen, bei der Förderung von Biokraftstoffen nach Energiesteuergesetz bzw. Bundesimmissionsschutzgesetz oder bei der Förderung von Solarthermieanlagen nach dem Marktanreizprogramm (MAP). Die verbindliche Vorschrift zum Recycling von PV-Modulen sollte im EEG und darüberhinaus EU-weit angestrebt werden. Nur durch frühzeitige und umfassende Maßnahmen kann sich die Photovoltaik als wahre Umwelttechnologie profilieren und kritischen Diskussionen, wie sie zurzeit in Kalifornien beginnen, zuvorkommen. Die dafür notwendigen technischen Neuerungen können dabei gerade den deutschen Unternehmen zugute kommen, in dem sie ihren teilweise noch vorhandenen Standort- und Technologievorteil nutzen und sich permanent einen kleinen Vorsprung vor möglichen Wettbewerbern erarbeiten. Somit wird mit den oben beschriebenen Maßnahmen der Technologiewettbewerb zwischen deutschen und asiatischen Herstellern aufgenommen und in richtige Bahnen gelenkt. Protektionistische Regelungen sind hiermit nicht verbunden. 6. Energieforschung für Photovoltaik ausbauen! Die Bundesregierung muss im Rahmen ihrer Forschungspolitik die Innovationsfähigkeit der Photovoltaikunternehmen fördern und weiter steigern. Hierzu verweise ich auf die von Eicke Weber, dem Direktor des Freiburger Frauenhofer Instituts für Solare Energiesysteme, unterbreiteten Vorschläge. Von besonderer Bedeutung sind hierzu Systemlösungen in der PV-Anwendung: z.B. kombinierte PV- und solarthermische Anlagen für Gebäude, PV-Anlagen als komplette Dach- oder Fassadenhaut, die die bisherige Fassaden- und Dachkonstruktion und deren Kosten ablösen. Diese FuE-Förderung sollte vor allem Unternehmen zugutekommen, die auf diesem Gebiet tätig sind und ihre Praxisnähe einbringen. Von großer Relevanz ist die Forschungsförderung für neue Solarzellenmaterialien, nicht zuletzt nach den Kriterien der Materialeinsparung und des Umweltschutzes, sowie für umweltfreundliche Produktionstechnik in der Wafer- und Zellenproduktion. 7. Vorbildwirkung des Staates und öffentlicher Einrichtungen umfassend nutzen! Um zu demonstrieren, welche Möglichkeiten die Photovoltaik bietet, sollte sich der Bund verpflichten, in seinen jeweiligen Zuständigkeiten den Umstieg auf die Photovoltaik zu forcieren. So muss das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sicherstellen, dass bei Förderprogrammen zur Sanierung von Bahnhöfen oder zur Errichtung von Bahnsteigsüberdachungen, die Einplanung von Photovoltaikanlagen zur Grundvoraussetzung wird. Auch die Verwendung der Photovoltaik bei Lärmschutzwänden und -wällen muss in Förderprogrammen für Lärmschutzmaßnahmen vorgeschrieben werden, sofern nicht schwerwiegende, übergeordnete Interessen dem entgegenstehen. Erst hierdurch würde der von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) endlich zu veröffentlichende "Leitfaden zur Erhöhung der Wirksamkeit von Lärmschutzwänden durch PV" seine Wirkung entfalten. Das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) sollte verpflichtet werden, in Kasernen und sonstigen Gebäuden der Bundeswehr PV-Anlagen einbauen zu lassen.Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat dafür Sorge zu tragen, dass sämtliche Bundesliegenschaften mit Solaranlagen ausgestattet werden. Über Solarkataster können die Standorte mit den besten Einstrahlungsbedingungen ermittelt werden. Mit der Vorbildwirkung des Staates würden nicht nur neue Absatzmärkte für die PV erschlossen und der Durchbruch der PV beschleunigt. Durch die lange Nutzungsdauer von PV-Anlagen kann sich auch die öffentliche Hand frühzeitig von der sich weiterdrehenden Kostenspirale fossiler Energieträger unabhängig machen. 8. "Grid-Parity-Märkte" auf kommunaler Ebene erschließen! Um zu vermeiden, dass durch die noch nötige Förderung der Photovoltaik die Stromkunden unnötig belastet werden, sind Märkte und Marktsegmente für die Photovoltaik zu erschließen, in denen keine oder geringe Unterstützung erforderlich ist. Vor dem Hintergrund, dass die Herstellungskosten der Photovoltaik in jüngster Zeit stark gefallen sind, steht die Photovoltaik-Technologie kurz vor dem Erreichen der "Grid-Parity", also der Kostengleichheit zwischen PV-Strom und Haushaltsstrom. Natürlich würde ein alleiniges Abheben auf die "Grid-Parity" die Realitäten des Stromverbrauchs beim Normalbürger verkennen: Erzeugungs- und Lastprofil stimmen nicht überein, so dass eine Zwischenspeicherung des selbst produzierten Stroms nötig ist. Mit der Anschaffung eines Speichers (etwa einer Lithium-Ionen-Batterie) würde die "Real Grid-Parity" zeitlich wieder aufgeschoben. Aber bereits mit dem Erreichen der simplen „Grid-Parity“ ergeben sich z.B. für Stadtwerke neue Geschäftsmöglichkeiten. Seit einiger Zeit findet eine neue Rekommunalisierungswelle im Energie- und im Stromsektor statt: Stadtwerke kaufen ihre Stromnetze zurück oder führen diese nach Ablauf der Konzessionsverträge in eigener Regie. Dabei wird meistens übersehen, dass nicht alle Stadtwerke selbst eigene Kraftwerke besitzen. Auch aufgrund der finanziellen Haushaltslage der Kommunen ist aber nicht damit zu rechnen, dass in den nächsten Jahren vermehrt Stadtwerke in neue zentrale, fossil-befeuerte Großkraftwerke investieren, weil deren wirtschaftliche Kostenbasis keine Investitionssicherheit gibt. Aber gerade Erneuerbare-Energien-Technologien und hier vor allem die Photovoltaik würden solchen Stadtwerken enorme Möglichkeiten bieten, jenseits des oligopolistisch strukturierten Elektrizitätsmarktes ihre Stromversorgung durch Eigenerzeugung zu decken. – Sie würden somit wirklich unabhängig von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall! Sie haben die Chance, aus der Rolle des bloßen Verteil-Unternehmens auszusteigen, den Strom selbst zu produzieren und für die innerstädtische Vermarktung die Übertragungskosten zu vermeiden, die bei geliefertem Strom aus Kraftwerken außerhalb des eigenen Verteilnetzes zwangsläufig anfallen. Über mit Biomasse oder Biogas betriebene Blockheizkraftwerke (oder auch ein zentrales BHKW im Außenbereich samt Schaltwarte) kann eine bedarfsgerechte Verstetigung des Stromangebots zu wechselnden Lastzeiten sichergestellt werden. Damit werden auch die Verteilnetze endlich "intelligent". Deshalb sollte die neue Bundesregierung möglichst rasch Demonstrations-vorhaben für Energieautarke Gemeinden finanziell unterstützen, damit zum einen mögliche rechtliche und administrative Hemmnisse (im Bau- oder Versicherungsrecht etc.) solcher "Grid-Parity"-Geschäftsmodelle identifiziert und beseitigt werden können und zum anderen über den Leuchtturm-Charakter solcher Projekte weitere Stadtwerke und Akteure animiert werden, ebenfalls als Vorreiter tätig zu werden. Je schneller diese neuen Märkte erschlossen und ausgeweitet werden, desto schneller können die Stromverbraucher von zusätzlichen Förderkosten entlastet werden. Gleichzeitig wird durch den somit beschleunigten Ausbau der Photovoltaik auch die Technologieentwicklung angeregt. Kosten können alleine schon aufgrund der Größeneffekte bei der Produktion gesenkt werden. Mit der Einführung eines Bonus für Kombi-Kraftwerke und die intelligente Verknüpfung von Erneuerbaren Energien nach der Verordnungsermächtigung in § 64 Abs. 1 Nr. 6 EEG-2009 kann diese Entwicklung einen weiteren Anschub erhalten. Die gleichzeitige Verabschiedung der Verordnung zur Einführung eines Kombikraftwerksbonus zusammen mit der Änderung der PV-Vergütungssätze wäre – wie oben beschrieben – ein sichtbares Signal und eine bedeutende politische Maßnahme zum weiteren Umstieg auf erneuerbare Energien. Umfangreiche Vorarbeiten sind im Bundesumweltministerium bereits in der vorigen Legislaturperiode geleistet worden. Die Möglichkeit, ein geschlossenes Konzept für eine Solare Investitionsstrategie zu entwerfen, besteht jetzt. Quelle: Sonnenseite.com |